„Ooooo oooo oooo oooo
omorfi Thessaloniki
ooooo oooo oooo oooo
ta magika sou vradia nostalgo“
hat schon Tsitsanis, einer der größten griechischen Musikers des 20ten Jahrhunderts, gesungen und übersetzt heißt das ganze so viel wie:
„Ooooo oooo oooo oooo
schöönes Thessaloniki
ooooo oooo oooo oooo,
ich sehne mich nach deinen magischen Abenden“
(Hier eine Version von Glykeria mit einigen Impressionen aus der makedonischen Hauptstadt
http://www.youtube.com/watch?v=m-ywJE2Ctqs )
Tsitsanis hat aus der Athner Sicht geschrieben; man sagt auch: in Athen lebt man, Thessaloniki liebt man. Tatsächlich schimpfen viele Griechen und Griechinnen über ihre Hauptstadt, „Chaos“, „dreckig“, „viel zu groß“ sind die häufigsten Attribute, die ihr zugeschrieben werden. Dass alle drei dieser Eigenschaften zu treffen, kann ich aus eigener Empirie bestätigen.
Thessaloniki ist mit seinen 1,5 Millionen Einwohnern viel übersichtlicher und mit 2 großen Unis, darunter die größte Griechenlands, viel studentischer geprägt. Auch das Klima ist deutlich angenehmer, mitten im Zentrum hat man einen heerlichen Meeresblick, der nicht selten eine erfrischende Seebrise mit sich bringt; gleichzeitig ist die Stadt mit vielen kleinen Parkanlagen und Baumalleen überraschend grün.
Magisch werden die Abende in Thessaloniki, wenn man sie mit „Parea“ (Begleitung von FreundInnen) in einer der unzähligen Ouzerien, Bars und Clubs verbringt, aufgrund der Vielfalt findet man etwas für jeden Geschmack und jede Preisklasse.
Und dass wir bis in den späten Oktober noch 20 Grad und nicht selten mehr genießen können, macht die City noch mehr enjoyable.
Ihr merkt schon, ich bin eine verliebte Thessalonikia geworden und mache gerne Werbung für meine derzeitige Heimatstadt. Im nächsten Blogbeitrag plane ich euch auf eine genauere Tour durch Thessaloniki zu entführen.
immer wieder lustig für humanisten, über den neugriechischen Jotaismus zu stolpern. Thessalonikä